Eigenlob? Stinkt mir.

Bestimmt kennst du auch die Redewendung „Eigenlob stinkt“, liebe MindMate.

Und wer will schon stinken? Die MindMates, die ich bisher kennengelernt habe, zumindest nicht. Das mit dem Eigenlob haben wir alle nicht so richtig drauf. Doch ist es tatsächlich etwas Negatives, sich selbst zu loben? Und was genau ist Eigenlob eigentlich?

Eigenlob: Eigenes hervorheben?!?

Das Internet definiert Eigenlob an diversen Stellen so:

das Loben seiner eigenen Taten;

die eigenen Handlungen als besonders gut hervorheben.

Und dieses „als besonders gut hervorheben“ empfand ich beim Lesen als geradezu unanständig. Mit anderen Worten: Eigenlob stinkt mir. Sehr sogar. Doch das ist nicht gut (für mich) und nicht fair (mir selbst gegenüber). Kürzlich ist mir das aus folgendem Grund bewusst geworden:

Nachdem ich ungefähr zwei Jahre lang mit einem SelbstErlebnisKurs zum Thema Selbstsicherheit schwanger war, hat SAFE SOMA am 02.02. das Licht der Welt erblickt. Und wenn ich das mit dem Eigenlob so richtig drauf hätte, hätte ich meine Handlung, diesen Kurs zu erstellen, als „besonders gut hervorgehoben“. Das habe ich aber nicht. Noch nicht mal vor mir selbst. Geschweige denn, vor anderen Menschen.  

Kleinreden macht es schwerer

In den Telefon-Mentorings weise ich oft darauf hin, dass es entscheidend ist, unser (neues) Handeln bewusst anzuerkennen. Sind wir beispielsweise zum ersten Mal in der Lage, ein NEIN einer anderen Person gegenüber auszusprechen, sagen wir dadurch gleichzeitig zum ersten Mal JA zu uns selbst. Das ist etwas ganz Besonderes und Eigenlob wäre angebracht. Denn diese Handlung ist „besonders gut“ für uns.

Doch ich erlebe es immer wieder, dass solche Erfolge kleingeredet oder sogar ignoriert werden. Und indem wir das tun, geben wir unseren bewussten Taten zu wenig Gewicht. Plötzlich zählt es nicht mehr. Noch vor Wochen oder Monaten war es möglicherweise ein ganz großes Problem für uns. Wir haben geglaubt, wenn wir es lösen, geht es uns besser.

Und dann lösen wir es und es geht uns nicht wirklich besser. Warum? Weil wir die Eigenlob-Phase überspringen, unser Handeln nicht anerkennen, uns nicht die Möglichkeit geben zu fühlen, dass wir selbst das möglich gemacht haben. Sondern wir richten unsere Aufmerksamkeit auf das nächste „schwere Problem“.

(Opfer)Haltung vs. Handlung

Am 02.02. habe ich also die erste Mail von SAFE SOMA an diejenigen verschickt, die sich zum Einführungspreis angemeldet hatten. Am 01.02. wäre das noch nicht möglich gewesen. Denn es gab Probleme mit meinem Versandsystem. Deshalb konnte ich auch keine MindMail mehr herausschicken, um nochmal an SAFE SOMA zu erinnern. Und in meinem Kopf hörte ich es denken: „Na, das ist doch klar, dass DIR das jetzt passiert, da kann man nichts machen.“ Opferhaltung at it’s best. 

Doch dann kam unmittelbar ein weiterer Gedanke: „Moment, das stimmt doch gar nicht. DU kannst nichts für das technische Problem. Doch DU hast es mit Hilfe einer anderen Person rechtzeitig gelöst. Außerdem kannst DU den Einführungsrabatt einfach verlängern und das kannst DU jetzt ja auch wieder durch die MindMail verkünden. DU kannst entscheiden und handeln.“

Eigenlob

Eigenlob: Eigenes Handeln anerkennen

Durch diese „alte“ und „neue“ Denkweise ist mir bewusst geworden, dass es das vertraute Elend, die Opferrolle ist, warum uns Eigenlob so schwerfällt. Wenn uns etwas Negatives passiert, glauben wir, damit leben zu müssen und/oder irgendwie selbst daran schuld zu sein.

Doch im Gegensatz zu früher, als wir klein und abhängig waren, können wir heute etwas tun. Wir können entscheiden und handeln. Auch dürfen wir uns neu entscheiden und anders handeln. Und wir sollten den Mut, den es dafür braucht, anerkennen.

Wir haben Eigenlob verdient!

Eigenlob muss nicht vor anderen stattfinden

Aus der Opferrolle heraus sehnen wir uns ja gerne nach Lob und Anerkennung von anderen. Doch soll ich dir mal etwas verraten? Niemand kann erahnen, was SAFE SOMA für mich bedeutet. Um mir selbst treu zu bleiben, habe ich mir vor über einem Jahr das Selbsthilfeprogramm LEICHTER als Einnahmequelle genommen und aus dem etablierten lebenshungrig das unbekannte MindMeals gemacht.

Etwas Eigenlob für diesen Mut ist angebracht. Unabhängig davon, wie andere das finden.

Und jetzt, wo SAFE SOMA fertig ist, habe ich die Tendenz, es klein und unwichtig zu machen. Sätze wie: „Das braucht doch niemand, das weiß und kann doch jede MindMate“ tauchen auf. Allerdings dicht gefolgt von: „Bullshit. Du selbst brauchst das nicht in dieser Form mehr, weil du es total verinnerlicht hast und sowieso tust. Und die meisten anderen wissen das Meiste nicht, doch du selbst kennst es in- und auswendig. Aber du hast dich auch lange und intensiv in Theorie und Praxis damit beschäftigt. “

Und deshalb ist auch für die viele Zeit, die ich in SAFE SOMA investiert habe, Eigenlob angebracht. Ebenfalls unabhängig davon, wie andere das sehen.

Eigenlob-Erlebnis praktisch umgesetzt:

Bis einschließlich 25.02.2024 profitierst du vom Einführungsrabatt (20%):

Eigenlob macht es leichter

Ja, Eigenlob stinkt mir. Doch ich komme gerade auf den Geschmack. Denn durch das bewusste Auseinandersetzten mit dem Thema Eigenlob komme ich in die Leichtigkeit. Ich kann nett mit mir über mich und meine inneren Dialoge lachen.

Und genau das wünsche ich dir auch. Du brauchst deine Handlungen nicht vor anderen zu loben. Doch du solltest sie vor dir selbst und für dich selbst loben. 

Was redest du dir klein, wofür du eine Portion Eigenlob verdient hast?

Denn Eigenlob stimmt (dich besser).

Mind your mood.

MindMuse Simone

P. S.: 

Zum Thema Lachen und Leichtigkeit: Ich stelle mir gerade vor, wie es wäre, wenn wir uns alle treffen würden und eine Art Eigenlob-Battle hätten: „Power Praising“, eine Veranstaltung, auf der jede MindMate ein Wonder-Woman-Cape trägt, eine Power Pose einnimmt und sich so richtig übertrieben selbst lobt. Ich glaube, wir hätten – nach anfänglichen, innerlichen Überwindungshürden – eine Menge Spaß!